Max Tandler war ein Heimatdichter aus Zinnwald, er schrieb zahlreiche Gedichte in der echten Mundart des Erzgebirges, wie sie von Katharinaberg über Fleyh bis Peterswald im östlichen Gebirgsteil, dem Ost-Erzgebirge, gesprochen wurde.
Er ist einer der wenigen Mundartdichter des Erzgebirges und des Sudetenlandes, der in seinen Werken der kargen Kammlandschaft des Erzgebirges und dem bescheidenen Gebirglerschlag ein dauerhaftes Andenken setzte. Max Tandler schrieb nicht nur in der Mundart des Erzgebirges, er sprach auch fern der Heimat in seinem unverwechselbaren "Ziewalder" Dialekt.
In seinen Versen und Gedichten beschreibt er das einfache Leben und Wesen der Menschen in seiner Heimat, dem "Gebarche" und macht es damit weit über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bekannt. Er fühlte sich Zeit seines Lebens eng mit seiner Heimat auf dem rauhen und kargen Erzgebirgskamm verbunden. Viele seiner Gedichte und Sprüche wurden auch auf Kalendern, Zeitungen und Zeitschriften und sogar auf einer Schallplatte veröffentlicht.
Max Tandler ist der Dichter des Erzgebirges. Anthon Günther aus Gottesgab, der Sänger des Erzgebirges, nannte Max Tandlers Gedichte "ein Fichtenreisig aus unseren heimatlichen Wäldern, das in die Erzgebirgsstuben duftigen Harzgeruch bringt".